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Commerzbank - Aktie


DE000CBK1001
 

Die Commerzbank AG ist eine der Top Banken Deutschlands mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie ist die führende Bank für den Mittelstand mit rund 11 Millionen Privat- und Unternehmenskunden und rund 26.000 Firmenkundenverbünden in Deutschland. Zudem wickelt sie rund 30 Prozent des deutschen Außenhandels ab und ist in knapp 40 Länder im Firmenkundengeschäft tätig.

 

Die Aktie ist im DAX gelistet und legte im Jahr 2021 um 26,9 Prozent, im Jahr 2022 um 32,14 Prozent und im Jahr 2023 um 21,72 Prozent zu.

 

Das Geldhaus hat im Gesamtjahr 2022 den angepeilten Gewinn von über einer Milliarde Euro mehr als erreicht. Das Konzernergebnis belief sich auf 1,435 Milliarden Euro und wurde somit mehr als verdreifacht. Das operative Ergebnis wurde um 77,43 Prozent auf 2,099 Milliarden Euro, die Erträge um 11,96 Prozent auf 9,461 Milliarden Euro gesteigert.
Sämtliche Zahlen sind verglichen mit dem Jahr 2021.

 

Der Gewinn im Jahr 2022 war für das Geldhaus der Höchste seit der Finanzkrise 2007|2008. Im Jahr 2023 wurde diese Kennziffer um 55 Prozent auf 2,224 Milliarden Euro gesteigert. Das ist der höchste Gewinn in der Geschichte der Bank. Hauptverantwortlich für dieses Ergebnis war die Zinswende in der Eurozone, die den Banken einen kräftigen Zinsüberschuss bescherte. Zudem wirken sich bei der Commerzbank die Reformen und Einsparungen positiv aus.

 

Im Gesamtjahr 2023 wurde das Konzernergebnis um 55 Prozent auf 2,224 Milliarden Euro gesteigert. Das operative Ergebnis stieg um 63 Prozent auf 3,421 Milliarden Euro. Die Erträge wurden um 10,6 Prozent auf 10,461 Milliarden Euro gesteigert.
Sämtliche Zahlen sind verglichen mit dem Jahr 2022.

 

Aus dem am 19. Februar veröffentlichten Geschäftsbericht für 2023 geht hervor, dass die Commerzbank 2024 sowohl den Rekordgewinn vom Vorjahr wie auch das operative Ergebnis deutlich übertreffen wolle. Begründet wird dies damit, dass die hohen Belastungen für die polnische mBank – eine Tochter der Commerzbank – vermutlich reduziert werden können. Das Geldhaus geht zudem von einen um 4 Prozent höheren Provisionsüberschuss aus.

Von Stefan Wozabal