Quartalszahlen BASF SE

23.02.2024
BASF mit mit den Zahlen für 2023
BASF hat am 23. Februar die Zahlen für 2023 veröffentlicht. Aufgrund einer nach wie vor geringen Nachfrage und hohen Kosten ist der weltweit größte Chemiekonzern stärker unter Druck geraten.

Im Gesamtjahr 2023 reduzierte sich der Umsatz um 21,1 Prozent auf 68,9 Milliarden Euro. Das EBIT vor Sondereinflüssen sank um 44,9 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verringerte sich um 28,7 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro. Der Gewinn beträgt 225 Millionen Euro nach einem Verlust von 627 Millionen Euro im Vorjahr. Damals kamen Abschreibungen von 6,5 Milliarden Euro auf Geschäfte mit Russlandbezug von Wintershal Dea zum tragen.

Der Dividendenvorschlag von 3,40 Euro/Aktie blieb unverändert. Sämtliche Werte sind verglichen mit dem Jahr 2022.

Der Chemiekonzern gab für 2024 folgenden Ausblick:
EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 8,0 Milliarden Euro und 8,6 Milliarden Euro. BASF hat für den Hauptsitz in Ludwigshafen ein weiteres Programm mit jährlichen Kosteneinsparungen von einer Milliarde Euro bis Ende 2026 angekündigt. Über den Umsatz gibt der Konzern keine Prognose ab.

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Von Stefan Wozabal